SV 1924 Münchenbernsdorf e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Kreisliga Greiz, 12.ST (2011/2012)

SV BW Niederpöllnitz II   SV 1924 Mbdf
SV BW Niederpöllnitz II 1 : 4 SV 1924 Mbdf
(1 : 1)
1.Mannschaft   ::   Kreisliga Greiz   ::   12.ST   ::   22.10.2011 (15:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

2x Benjamin Weise, Erik Hänse, Marcel Perlt

Gelbe Karten

Daniel Böhme, Marcel Perlt, Tommy Opitz

Zuschauer

53

Torfolge

0:1 (06.min) - Benjamin Weise per Kopfball
1:1 (21.min) - SV BW Niederpöllnitz II
1:2 (55.min) - Marcel Perlt
1:3 (84.min) - Erik Hänse per Elfmeter
1:4 (90.min) - Benjamin Weise per Elfmeter

Fortschritt-Elf holt dritten Dreier in Folge

(Maria & Marc) Diesen Samstag war es wieder soweit, man durfte wieder nach Niederpöllnitz reisen, um gegen den Regionalklasse-Absteiger anzutreten. Im Vergleich zur Vorwoche mussten Marcel Metzing und Robby Riede ersetzt werden. Lehmann rutschte dafür wieder ins Team.

Erneut erwischte unsere Mannschaft in diesem richtungsweisenden Spiel einen Auftakt nach Maß. In der 6. Minute gelang Weise per Kopf die 0:1 Führung, nachdem Torwart Hilbert den Ball abprallen ließ. Einen Freistoß der Gegner köpfte Blinde an den Pfosten, worauf der Ball an Kirchgeorg sprang und letztendlich in Meyers Armen landete. Eine weitere Chance der Landesklasse-Reserve konnte Meyer mit toller Parade vereiteln und hielt die Führung fest. Wenige Sekunden später hätte Weise die Führung ausbauen können, als er vor Hilbert mit dem Kopf an den Ball kam, doch dieser ging knapp am rechten Pfosten vorbei.
Auch unser „Perle“ konnte den Ball nicht im Gehäuse der Blau-Weißen unterbringen. Nach einem Niederpöllnitzer Einwurf und Unstimmigkeiten in der Bernsdorfer Mannschaft nutzte Böttcher die Chance und erzielte den 1:1 Ausgleich. In der 33. Minute hatte Kirchgeorg eine Kopfball-Chance, doch der gegnerische Torwart konnte gut parieren. Marc Lehmann musste allerdings noch vor dem Halbzeitpfiff vernünftigerweise wegen seiner Verletzung ausgewechselt werden und wurde von Tommy Opitz ersetzt. So ging es mit einem zerfahrenen 1:1 und viel Aufregung in die Pause, denn vor allem die Münchenbernsdorfer waren nicht mit allen Entscheidungen des Schiedsrichters zufrieden.

Mit viel Schwung kam der SV 1924 aus der Kabine. Nachdem ein Freistoß von Hänse noch erfolglos blieb, konnte Perlt eine schöne Kombination zur ersehnten 1:2 Führung abschließen. Zahlreiche Chancen von Weise, Perlt, Pfabe und Kirchgeorg blieben in der Folge ungenutzt und so musste man wieder lange zittern, da auch die Blau-Weißen immer für einen Treffer gut sind. Der unermüdliche Böhme trieb das runde Leder das ein ums andere mal über die linke Seite Richtung gegnerisches Tor.

In der Folgezeit verlor das Spiel etwas an Niveau. Einen Angriff von Skujat konnte Meyer mit einer Glanztat klären. So dauerte es bis zur 84.Minute ehe Perlt gut in Szene gesetzt wurde und dieser nur noch unfair von Hilbert gebremst werden konnte. Diesmal fasste sich Erik Hänse ein Herz und verwandelt den Strafstoß sicher zum erlösenden 1:3. In der letzten Minute ließ sich ein Pöllnitzer Abwehrspieler zu einer unbeherrschten Reaktion hinreißen, worauf Schiedsrichter Schüler erneut auf den Punkt zeigte. Um dem Bernsdorfer Elfmeterfluch entgegen zu wirken, trat nun nicht erneut Hänse zum Strafstoß an, sondern Weise. Auch bei diesem Versuch hatte Hilbert keine Chance und so traf Weise zum verdienten 1:4 Endstand.

Sogar die alteingesessenen Vereinsmitglieder konnten sich nicht an den Tag erinnern, an dem Münchenbernsdorf das letzte Mal so eindeutig in Niederpöllnitz gewinnen konnte. Der letzte Sieg in dieser Höhe gegen die Reserve aus Niederpöllnitz war nämlich am 12.12.1998, ebenfalls ein 4:1 jedoch aber auf heimischen Platz. In der Tabelle steht man nun 6 Punkte vor Niederpöllnitz und ist auf dem besten Weg sich im oberen Mittelfeld festzusetzen. Am kommenden Wochenende geht es nun zum schweren Auswärtsspiel nach Wünschendorf. Der ThSV konnte ebenfalls die letzten drei Punktspiele gewinnen und sich so aus dem Tabellenkeller befreien. Doch die Fortschritt-Elf wird alles versuchen, um ihr eigenes Punktekonto weiter so kontinuierlich auszubauen.




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