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SV 1924 Münchenbernsdorf

Die Macht vom Berg

1.Mannschaft : Spielbericht (2011/2012)

Kreisliga Greiz
15. Spieltag - 12.11.2011 14:00 Uhr
VSG 1960 Cossengrün   SV 1924 Mbdf
VSG 1960 Cossengrün 0 : 1 SV 1924 Mbdf
(0 : 0)

Spielstatistik

Tore

Benjamin Weise

Assists

Rene Kirchgeorg

Gelbe Karten

Christian Knauft, Benjamin Weise

Gelb-Rote Karten

Marcel Perlt (56')

Zuschauer

70

Torfolge

0:1 (85')Benjamin Weise (Rene Kirchgeorg)

Fortschritt-Elf entführt wichtigen Dreier aus dem Vogtland

(M&M) Am 15. und letzten Spieltag der Hinrunde trat man die weiteste Reise der Saison zur VSG Cossengrün an. Mit großem Reisebus und zahlreichen Fans startete die Mannschaft in Münchenbernsdorf die 50km weite Strecke. Jedoch sollte die Busfahrt dieses Mal erfolgreicher ausfallen als vor einem Jahr in Hohndorf, wo man mit 9:1 die Segel streichen musste. Wer allerdings letztes Jahr schon mit in Cossengrün war, weiß wie schwierig es ist auf dem kleinen, unebenen Platz zu spielen und vor allem die 3 Punkte mitzunehmen. Kirchgeorg rutschte nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder in die Startelf zurück.

Gut zwei Minuten waren gespielt, da konnte die VSG den ersten Torschuss verzeichnen, welcher Meyer aber vor keine größeren Probleme stellte. Es wurde das erwartete Spiel: viele hohe Bälle sowie Fehler bei Ballan- und mitnahmen prägten die Aktionen beider Teams. Besonders unsere Flügelspieler Böhme und Pfabe fanden nicht wie gewohnt ins Spiel und taten sich schwer in der ersten Halbzeit. Wenn es spielerisch nicht klappt, müssen eben Standards für Torgefahr sorgen und so kam der SV 1924 durch Weise und Kirchgeorg zu zwei großen Kopfballchancen in der 9. Minute. Danach war viel Leerlauf und Mittelfeldgeplänkel ohne großen Spielfluss. Doch langweilig wurde es nie, denn durch die fragwürdigen Entscheidungen und Kartenauslegungen des Schiedsrichters gab es über das ganze Spiel hinweg viel Diskussionsstoff am Spielfeldrand. So ging es mit einem kampfbetonten und gerechten 0:0 in die Pause.

Dieses Bild änderte sich auch nicht nach Beginn der zweiten Hälfte. Etwa zwanzig Minuten waren in Halbzeit 2 gespielt, da zeigte der Schiedsrichter unseren Stürmer Marcel Perlt auf Verdacht eine gelbe Karte, weil er angeblich ein Foulspiel erkannt haben wollte, jedoch in eine völlig andere Richtung schaute. Kurz darauf kam unsere Mannschaft nach einer Ecke zur Torchance, doch Perlt versuchte im Gewühl mit seiner Hand das runde Leder in die Maschen zu drücken. Der Schiri sah es und zeigte Ihm zurecht Gelb/Rot. Auch wenn unser „Perle“ ein Argentinien-Anhänger ist und in diesem Moment wahrscheinlich an Maradonas „Hand Gottes“ gedacht hatte, so ist dies eine unnötige und überflüssige Aktion, die der Mannschaft schadet.

In der Folgezeit wurde das Spiel immer härter. Vor allem Pfabe bekam dies zu spüren und wurde mehrmals unsanft von den Beinen geholt. Es dauerte nicht lange da spielte man 10 gegen 10. Denn Trommer sah wegen wiederholtem Foulspiel ebenfalls die Ampelkarte. Welches Maß der Schiedsrichter an diesem Tag nutzte, um seine Karten zu verteilen, bleibt wohl sein Geheimnis. Es schien aber nun so, als würden die 2 Platzverweise dafür sorgen, dass die beiden Mannschaften jetzt mehr Platz hatten, um endlich Fußball zu spielen. Böhme und Pfabe kamen immer besser ins Spiel und versuchten die Fortschritt-Elf über die Außen zu den 3 Punkten zu treiben. Dadurch stieg aber auch die Anfälligkeit auf Kontor und so kam Cossengrün zu zwei großen Chancen. Bei der ersten verzog der VSG-Spieler zu hektisch an der Strafraumgrenze und bei der zweiten musste Meyer alles riskieren, um einen Querpass in die verwaiste linke Abwehrseite der Bernsdorfer noch vor dem gegnerischen Spieler zu erreichen. Münchenbernsdorf hatte nun ein optisches Übergewicht konnte sich aber keine klaren Torchancen herausspielen. In der 85. Minute gab es einen Eckball. Der Ball fliegt in den Strafraum, Cossengrün kann ihn nicht klären und daraufhin fällt er Weise vor die Füße, welcher das Ding mit voller Entschlossenheit im gegnerischen Kasten unterbringt - Riesengroßer Jubel bei allen Mitgereisten und Spielern. In den letzten Minuten gelang es Cossengrün nicht mehr den Sieg der Blau-Roten in Gefahr zu bringen und so konnte man wie im Vorjahr die drei Punkte aus dem Vogtland entführen. Wie in der letzten Saison war Weise der Torschütze zum 0:1 Siegtreffer.

So ging es danach feuchtfröhlich mit sehr viel Spaß, Gesang und den wichtigen Punkten im Gepäck auf die Rückreise nach Münchenbernsdorf.

Nach dem vermasselten Saisonstart, konnte die Fortschritt-Elf das Ruder rumreißen und sich auf dem 6. Platz festsetzen. Die Tabellensituation verspricht aber noch eine sehr spannende Rückrunde von der Tabellenspitze bis in den Tabellenkeller. Am kommenden Wochenende hat man gegen die Blau-Weißen aus Greiz noch etwas gut zu machen. Denn im Hinspiel wurde die Fortschritt-Elf mit 0:4 abgefertigt.








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